ab 2019-2 - Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil

Die Zouft mit der originalen Fäldchuchi / Feldküche Modell 1939 (JG 42) und dem originalen Zugfahrzeug
Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil
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ab 2019-2

Fotoarchiv
Samstag, 27.Juli 2019: Chuchiputzete bei Zöifter Ueli Kleiner im Burstel
Samstagvormittag um 10.15Uhr trafen sich eine Handvoll Zöifter bei Ueli Kleiners Landma-schinen-Werkstatt im Burstel zur 2. Offiziellen «Chuchiputzete». Die letzte Küchenreinigung fand im Jahre 1998, also vor über 20zig Jahren statt. Die von Fäldwoibel Füxe perfekt organi-sierte Totalreinigung der Küche wurde sogleich in Angriff genommen. Mit dem Stapler hebel-ten wir die Kessel aus der Küche. Ebenso musste die ganze Küche vom Inhalt befreit werden. Sodann begann Ueli mit seinem «Spezialreiniger» die gesamte Küche inklusive Kessel einzu-sprühen. Nach kurzem Einwirken kam «Hüttenwart Jürg» mit dem Hochdruckreiniger zum Einsatz. Trotz der nicht enden wollenden Einsprüche seines Leidenspartners «Spriggeli Willi», schaffte es Jürg die gesamte Küche abzukärchern. Mit Drahtbürsten, Stahlwolle, Bäseli und anderen Reibgeräten wurde die Küche vom 20zigjährigen Schmutz befreit. Ersatzpaparazzo Grübi filmte und fotografierte was das Zeug hielt. Nach der zweistündigen Reinigungsphase hiess es jetzt die Bestandteile wieder zusammenzufügen und die Küche einzuräumen. Die Kessel und das Kamin waren im Nu eingebaut. Jetzt kam die Zeit des «Ufrumör Gung Gung»! Akribisch wurde jede Kiste, Werkzeug und Kochmittel von Gung Gung eingeräumt und der Ablauf des Geschehens mittels Fotografie für die Nachwelt und eine Dokumentation festge-halten. Zum Schluss schäumten und spülten Ueli und Transportobrischt Fredy die Küche or-dentlich ein, so dass sie auch aussen rum wieder in einem perfekt gereinigten Zustand war. Endlich um 13.30Uhr konnte die Verpflegung der Reinigungstruppe in Angriff genommen werden. Vor Hüttenwarts Jürglis Event-Scheune sassen die vom tüppigen Klima ein wenig mitgenommene Zöifterschaft endlich vor dem ersten Bier und wurden vom «Chiflerpärchen» Jürg und Willi blenden unterhalten. Jürg wollte uns auch unbedingt noch seinen 15jährigen Kugelgrill vorführen. Leider versagten aber die Gasleitungen. So durfte dann Uelis Frau Moni-ka die mitgebrachten Würste auf Jürglis Grossgrill zubereiten. Nach der Dislokation ins Innere der Scheune «es hatte zu regnen begonnen», erschien Ehren Zouftrat und Gwandmeischter Sigi mit einem feinen Dessert. Der Schokoladengugelhopf und der Himbeerstreuselkuchen fanden bei allen Anwesenden reissenden Absatz. Zufrieden mit dem geleisteten verabschie-deten sich die Zöifter um ca. 17 Uhr voneinander. Es bleibt nur noch allen beteiligten «Füxe, Ueli, Gung Gung, Ruedi, Jürg, Willi, Grübi, Fredi, Pfüdi, Sigi und dem Schreibenden» den Dank aller Zöifter auszusprechen. Vielleicht wird der Rhythmus der «Chuchiputzete» um ein paar Jahre verkürzt, weil es einfach viel Spass gemacht hat.
Dienstag, 16 Juli 2019, EZM Cheesy und ZM Brauni in Biberach (D)
Schon am Montagnachmittag wurde Zouftmeischter Brauni vom Ehren Zouftmeischter Chee-sy abgeholt und los ging die Reise nach Biberach an der Riss. Der EZM hatte vom Landrat Heiko Schmid eine Einladung ans Biberacher Schützenfest erhalten. Nach gut vierstündiger Bodensee-Rundfahrt, erreichten wir das Hotel Schützen in Laupheim. Die Bettruhe war früh angesetzt, da wir am anderen Morgen schon um 06.00 beim Landratsamt in Biberach erwar-tet wurden. Im Vollwix und mit allen Orden behangen, empfing uns Landrat Schmid und sei-ne Assistentin Frau Hämmerle gebührend und rüstete uns mit allen Unterlagen, Eintrittskar-ten und Festabzeichen aus. Schon beim ersten Kaffee begann ein Spielmannszug, dem Land-rat ein Ständchen vorzutragen. Fast ohne Unterbruch bezeugten diverse Musikcorps, wie die Bürgerwehrmusik, Feuerwehrmusik und zum Schluss sogar eine Musikschule mit einer Hun-dertschaft Kindern, dem Landrat die Ehre. Kurz darauf durfte die Zouft Fäldchuchi 39-Gesandten zum Empfang des Oberbürgermeisters ins Rathaus. Auch hier bestaunten die zahlreich erschienenen Gäste unseren «Vollwix». Unzählige Male wurden wir auf unser Out-fit angesprochen und lernten ohne grosse Bemühungen, gefühlt, alle Einwohner des Land-kreises Biberach kennen. Ausgerüstet mit zwei Tickets für die Seitentribüne C, begaben wir uns dann zum Marktplatz wo der Durchmarsch des historischen Umzuges stattfand. Auch hier wurden wie von zwei Ordensschwestern des Franziskanerinnen-Ordens auf unseren Habitus angesprochen. Die Erklärungen des Schützenfest-OK-Präsidenten, halfen uns «Frem-den» die Sitten und Bräuche der Biberacher kennenzulernen. Durch dies vielen Ereignisse der ersten vier Stunden am «Biberacher Schütze» ein wenig erschlagen, verpassten wir es den Shuttle zum Hausberg Gigelberg zu nehmen, so dass uns freundlicherweise der Oberkom-missar mit seinem Polizeiwagen zum Festplatz auf den Berg chauffierte. Beim Gigelbergsaal angekommen, trafen wir ein Ehepaar, das wir beim Oberbürgermeister kennengelernt hat-ten, wieder an. Sofort und ohne zu zögern, baten uns Edeltraut und Günther, doch an ihrem Tisch Platz zu nehmen. Das hervorragend gekochte Mittagessen stärkte uns für den Besuch beim «Lagerleben», wo wir reichlich mit Tranksame bewirtet wurden. Mit Gaby und Gerhard Miller, die wir schon am Mittagessen kennengelernt hatten und unseren «Adoptiveltern» durften wir die wirklich unglaublich grosszügige Gastfreundschaft der Biberacher geniessen und erleben. Am frühen Abend verabschiedeten wir uns von den Gastgebern und machten uns müde, aber vollbepackt mit den wunderschönen Eindrücken des Tages, auf den Heim-weg nach Laupheim. Gerüchteweise ist noch nachzutragen, dass der Schreibende noch eine Weile das Biberacher «Schütze-Nachtleben» genoss. Am Mittwochmorgen fuhren wir über Meersburg und der Fähre nach Konstanz, mit dem Koffer voller schöner Erlebnisse zurück nach Wättischwil. Der Biberacher Festgruss Gruss «scheane Schütze» wird uns in bester Er-innerung bleiben!
Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil / Webmeischter - Ehren-Zouftmeischter Cheesy Tessarolo & Schriiber Bruno GungGung Küng
XXVIII - VIII - MMXIX
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